Jura-Grundlagen

JUMV-Notenskala & 18-Punkte-System

Die JUMV-Skala ist die Grundlage der Klausurbenotung im Jurastudium. Sie reicht von 0 bis 18 Punkten und entscheidet, ob du das Prädikatsexamen schaffst.

Wie funktioniert die JUMV-Skala?

JUMV steht für die Joint Venture of Ministers of Justice – gemeint ist die Vereinbarung der Justizministerien über die Benotung von Staatsexamensklausuren. Jede Klausur wird nach einem 18-Punkte-System bewertet, das später in eine deutsche Examensnote umgerechnet wird.

Die 18 Punkte im Überblick

16–18

Sehr gut

Note: 1,0 – 1,3

Hervorragende Lösung mit kaum Fehlern

13–15

Gut

Note: 1,7 – 2,3

Überdurchschnittliche Leistung

10–12

Vollbefriedigend

Note: 2,7 – 3,3

Solide Lösung mit kleineren Mängeln

7–9

Befriedigend

Note: 3,7 – 4,0

Ausreichend, aber mit deutlichen Lücken

4–6

Ausreichend

Note: 4,3 – 4,7

Knapp bestanden, grobe Mängel

0–3

Nicht ausreichend

Note: 5,0

Nicht bestanden

Die Prädikatsschwelle bei 9 Punkten

Die magische Grenze liegt bei 9 Punkten. Wer im Durchschnitt mindestens 9 Punkte pro Klausur erreicht, hat das sogenannte Prädikatsexamen bestanden. Darunter liegt man im befriedigenden oder ausreichenden Bereich. Law Intelligence zeigt dir nach jeder Korrektur, wie nah du an dieser Schwelle bist.

Wie werden Klausuren benotet?

  • Rechtliche Erfassung: Wurden die richtigen Normen erkannt und angewendet?
  • Gutachtenstil: Sind Obersatz, Definition, Subsumtion und Ergebnis sauber getrennt?
  • Begründung: Sind die Schritte nachvollziehbar und vollständig?
  • Sprache und Form: Ist die Klausur klar strukturiert und rechtssprachlich präzise?

Punkte im Blick behalten

Mit Law Intelligence siehst du nach jeder Klausur deine Punktzahl, deinen Durchschnitt und die Entwicklung über Zeit – damit du weißt, wann du die 9-Punkte-Marke dauerhaft knackst.